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COMPUTERWOCHE: “SAP – mit leisen Schritten in die Cloud”

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Unter diesem Titel veröffentlichte die COMPUTERWOCHE gestern ein Interview mit John Wookey, dem Executive Vice President von SAP. Dieser geht in dem Gespräch davon aus, dass Unternehmen künftig einen Mix aus On-Premise-, also im Unternehmen installierten und On-Demand-, also im Software-as-a-Service (SaaS) Modell bereitgestellten Anwendungen nutzen werden.

Und so verneint Wookey natürlich die Frage von CW-Redakteur Martin Bayer, ob SAPs große Softwarepakete irgendwann auf dem Abstellgleis landen werden. Dennoch bestätigt er die allgemeine Ansicht, dass derzeit “tief greifende Veränderungen” bei Softwarearchitekturen stattfinden. Auf die Frage, ob SAPs Softwarefavorit also On-Demand heiße, erklärt er, dass Unternehmen zuerst einmal ihre getätigten Investitionen in ERP-Systeme sichern möchten und diese Systeme nicht “über Bord” werfen. On-Demand-Angebote sollen deshalb eine Ergänzung mit weiteren Funktionen darstellen.

Ein weiteres Ziel von SAP ist es laut Wookey, eine Art “Single-Solution-Architecture”zu liefern, das auf einem einheitlichen, zuvor definierten Datenmodell basiert. Damit soll dem Anwender die Kontrolle über eine Vielzahl unterschiedlicher Services erleichtert werden.

Der landläufigen Meinung, eine On-Premise-Anwendung könne quasi “auf Knopfdruck” in eine On-Demand-Lösung verwandelt werden, erteilt der SAP-Manager eine deutliche Absage. “Softwarehersteller müssen On-Demand-Software von Grund auf neu entwickeln”, lautet seine klare Aussage.

Auf die Bereiche angesprochen, auf die sich SAP bei der On-Demand-Entwicklung konzentriert, nennt Wookey die Bereiche Strategic Sourcing, Sales Force Automation, Travel- und Expense-Manager sowie Human Resources/Talent Management. In diesen Bereichen ist nach Wookey´s Einschätzung das Marktinteresse derzeit am größten, außerdem würden dort schon heute On-Demand-Lösungen gut funktionieren. Weitere Bereiche, die seiner Meinung nach in Zukunft relevant sein werden, sind die Bereiche Supply Chain und Collaboration.

Auf die Rolle von SAP im Zusammenhang mit Cloud Computing angesprochen, erklärt John Wookey abschließend, dass SAP nicht als Cloud-Provider am Markt auftreten wirde, sondern das Ziel verfolgt, seine Lösungen als Teil von Cloud Computing – Wookey nennt hier explizit als Beispiel eine Amazon-Cloud – am Markt zu platzieren.

Das komplette Interview mit John Wookey finden Sie auf dem Online-Portal der COMPUTERWOCHE unter www.computerwoche.de/1933948.

Weitere Informationen zu SAP Business ByDesign finden Sie im Lösungskatalog des SaaS-Forums.


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