(Nur) Zwei Beispiele für hohen Digitalisierungsbedarf aus der Unternehmenspraxis

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Diesen Klassiker kennt jeder: Alle wichtigen Informationen der Kommunikations- und Verkaufsdisziplinen wie Marketing, Vertrieb und PR, also die Vertriebsmaterialien, Flyer, Broschüren, Produkttexte und weiteres Marketingmaterial, liegen auf unterschiedlichen Rechnern verteilt und werden nur auf Zuruf unter den Mitarbeitern geteilt. Wird allerdings schnell eine ganz spezielle Unterlage benötigt, kostet die Suche nach der aktuellsten Version oder das Versenden unzähliger E-Mails viel Zeit und Nerven. Bei Willenbrock mussten die Außendienstmitarbeiter über eine VPN-Verbindung auf den hauseigenen File Server zugreifen, um dort gesammeltes Material abrufen zu können. In Gebieten mit schwacher Internetverbindung funktionierte der Zugriff auf die Daten oft überhaupt nicht, vor allem wenn es sich um große Dateimengen handelte. Selbst im Firmennetzwerk war der mobile Arbeitsplatz manchmal nicht umsetzbar. Der uneinheitliche Datenbestand im Außendienst wurde zum Notstand, der dringlich einer Lösung bedurfte, und diese hieß: Cloud!


Willenbrock Fördertechnik entschied sich, das gesamte Vertriebsteam mit Dropbox Business-Lizenzen auszustatten. Die Geschäftsführung war durch den privaten Gebrauch mit dem Produkt vertraut und erkannte die Vorteile der Kollaborationsplattform für das eigene Unternehmen. Heute sind alle für den Vertrieb wichtigen Daten katalogisiert abrufbar. Das Unternehmen hat dabei genau festgelegt, welche Informationen zentral abgelegt werden, und kontrolliert über die umfangreiche Admin-Konsole die Zugangsrechte. So war im Handumdrehen eine echte Kollaborationsplattform für internen und externen Datenaustausch gefunden.

„Mit unserer Dropbox-Lösung sind die Vertriebsmitarbeiter immer in der Lage, große Datenmengen wie Produktvideos oder Präsentationen abzurufen, um sie in einem Kundengespräch zu nutzen. Ich empfehle sogar, keine Dateianhänge mehr per E-Mail zu verschicken. Denn nur indem ich Dokumente über einen Link verschicke, kann ich sicher sein, dass mein Gegenüber immer die aktuellste Version zur Hand hat, und gleichzeitig halte ich mein Postfach und das des Empfängers klein“, beschreibt Ulrike Meyer die Vorteile der Dropbox Business-Lösung. Durch den gemeinsamen Datenbestand wurden die Arbeitsprozesse für das gesamte Team vereinfacht und Herrschaftswissen oder Materialhoheit gehören für immer der Vergangenheit an.

Willenbrock Fördertechnik unterstützt als digitaler Vorreiter Kunden beim Ausbau ihrer digitalen Kapazitäten. So wollten die Mitarbeiter der Abteilung Digitale Lösungen Dropbox Business auch für die Zusammenarbeit mit Kunden nutzen. Beispielsweise arbeitete das Team mit einem Kunden, der mit einer veralteten Lackieranlage zu kämpfen hatte. Es wurde festgestellt, dass hohe Temperaturen das System zum Überlaufen bringen. Heute melden zwei neu installierte Sensoren Temperaturanstiege sofort. Das LogFile für die Sensoren liegt in einem Dropbox-Ordner, auf den sowohl die Mitarbeiter von Willenbrock als auch die des Kunden Zugriff haben. Auch zugehörige Infos und wichtige Datenanalysen werden dort abgelegt. „So wurde aus dem reinen Speicherort für Daten ein Raum für Wissenstransfer und Kollaboration. Über diese sich so simpel anhörenden Beispiele spart mein Team heute durchschnittlich zwei Wochenarbeitsstunden pro Mitarbeiter – und das ist eine stolze Menge“, freut sich Ulrike Meyer.

Die gewonnene Zeit nutzen die Mitarbeiter der Willenbrock Fördertechnik GmbH, um die Digitalisierung des Unternehmens, aber auch der gesamten Branche, weiter voranzutreiben. Da gibt es noch einiges zu tun, denn „Gabelstapler sind noch sehr wenig digitalisiert, selbst Traktoren sind intelligenter“, so Ulrike Meyer. Ihr Team arbeitet gerade an einem hauseigenen Programm, das über die von Dropbox bereit gestellte, offene Schnittstelle integriert sein wird, um Daten zwischen verschiedenen Systemen auszutauschen. „Intralogistische Prozesse und Digitalisierung kommen zusammen, wenn es darum geht, Daten abzulegen und verfügbar zu machen. Sei es für den Lagerarbeiter oder den Logistikmanager. Dropbox Business ist eine gute Lösung, um Daten in der Cloud schneller verfügbar zu machen und Informationsflaschenhälse zu vermeiden“, erläutert Ulrike Meyer.

Ein Blick in die Zukunft lässt sie zu der Meinung kommen, dass es in fünf bis sieben Jahren kaum noch Unternehmen geben wird, die es sich leisten können, vor Ort eigene Serverlandschaften stehen zu haben. Das heißt nicht, dass es keine Serverinstallationen mehr geben wird, aber die Akzeptanz der Sicherheit einer Cloud-Lösung wird immer größer werden.

Über Willenbrock Fördertechnik GmbH & Co. KG

Willenbrock Fördertechnik GmbH & Co. KG ist einer der größten Komplettdienstleister für Intralogistik und ein Vertragshändler von Linde Material Handling, der Linde-Gabelstapler aller Größen und Tragkraftklassen vertreibt. Der Logistikdienstleister unter der Geschäftsführung von Frank Sturm wurde 1962 gegründet und beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter. Willenbrock Fördertechnik hat Standorte in Bremen, Braunschweig und Hannover und bietet neben dem Verkauf und der Vermietung von hochwertigen Fahrzeugen ein Komplettpaket von Lösungen rund um den Gabelstapler- und Lagertechnik-Fuhrpark an, von umfangreichem Zubehör über Ersatzteilservice bis hin zur Logistikberatung.

Weitere Beispiele für den Einsatz von Cloud Computing- und Software-as-a-Service-Lösungen in der Praxis finden Sie in der Rubrik Praxis des SaaS-Forums.



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