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SaaS-Forum Marktüberblick: Software-as-a-Service Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

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Kleine und mittlere Unternehmen, die so genannten KMUs, werden immer wieder als attraktive Zielgruppe für Software-Anwendungen genannt, die im Software-as-a-Service Modell angeboten werden. Als Hauptargumente werden dabei in der Regel das fehlende interne IT-Knowhow, die Möglichkeit einer nutzungsabhängigen Abrechnung der Softwarelösung sowie die ortsunabhängige Nutzung der Lösung via Internet über die unterschiedlichsten Endgeräte (PC, Notebook, Tablet Computer, Smartphone, etc.) genannt. Wie ein Blick in den SaaS-Forum Lösungskatalog zeigt, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von SaaS-Anwendungen, die speziell für die Zielgruppe KMUs entwickelt wurden und dabei die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche abdecken.


Die Bandbreite reicht dabei von der reinen Office-Lösung über Collaboration, Projektmanagement und Customer Relationship Management (CRM) bis hin zu Fakturierung und Finanzbuchhaltung.

KMU, was ist das?

Leider findet man im Internet (vgl. Wikipedia) völlig unterschiedliche Definitionen für den Begriff „KMU“. Dies beginnt schon bei der Firmengröße: Die Kommission der Europäische Union definiert KMU-Unternehmen als Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von einem bis 250 Mitarbeitern. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn legt die Obergrenze sogar erst bei 500 Mitarbeitern fest. In Österreich und der Schweiz werden ebenfalls die von der EU festgelegten 250 Beschäftigten als Obergrenze für die Definition von Klein- und Mittelbetrieben (KMB, österreichische Bezeichung für KMUs) verwendet. Noch verwirrender wird das Ganze, wenn man das englische Pendant „SME/SMB“ (Small and Midsize Enterprises/Small and Midsize Business) dazu nimmt. Gartner beispielsweise definiert die „small businesses“ als Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern, die „midsize business“ als Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern. Bleiben wir daher im deutschsprachigen Raum.

Nun wird allerdings ein Unternehmen mit 250 Mitarbeitern – oder sogar 500 Mitarbeitern laut IfM-Definition – völlig andere IT-Anforderungen stellen als ein Freiberufler, ein Handwerksbetrieb mit fünf Mitarbeitern oder ein Restaurantbetreiber. Aus diesem Grund haben wir uns für die nachfolgende Übersicht auch am „unteren Rand“ der Größendefinition, also Freiberuflern, Selbstständigen und Kleinstbetrieben orientiert, denn dort erscheinen uns die eingangs formulierten Argumente für Software-as-a-Service eindeutig relevanter zu sein als bei den größeren Unternehmen.

Kommunikation und Collaboration

Mit dem virtuellen Büro ContactOffice bietet das gleichnamige Unternehmen eine webbasierte Software-Suite, bestehend aus Email-Postfach, Kalender, Adressbuch und Dokumentenarchiv, sowie zahlreichen Web 2.0-Tools (Wiki, Forum, Podcast, RSS-Feed) an. Der besondere Vorteil für kostenbewusste Kleinunternehmer: Die voll funktionsfähige Basisversion mit 100 MB-E-Mail-Postfach und weiteren 100 MB Speicherplatz für die Ablage von Dokumenten wird sogar kostenlos angeboten.

CRM-as-a-Service

Vorreiter in Sachen CRM-as-a-Service in Deutschland war sicher die Firma CAS Software. Bereits seit 2008 bietet das Unternehmen mit CAS PIA eine CRM-Lösung im Software-as-a-Service-Modell an. International ist natürlich die Firma Salesforce der Cloud-Pionier. Bei der Fülle an Lösungen, die das Unternehmen mittlerweile im Portfolio hat, wird fast schon vergessen, dass alles mit einer CRM-Lösung begann. Darüber hinaus gibt es mitterweile eine Vielzahl von Cloud CRM-Lösungen. Einen Überblick bietet der SaaS-Forum Lösungskatalog (Link zur Download-Seite am Ende dieses Beitrags).

Fakturierung und Finanzbuchhaltung

„Buchhaltung kann Spaß machen!“ – behauptet zumindest die Firma Haufe-Lexware und spielt damit auf die Tatsache an, dass Fakturierung und Finanzbuchhaltung in vielen Kleinbetreiben eher als lästiges Übel, denn als wichtige organisatorische Aufgabe gesehen wird. Mit Lexoffice bietet das Unternehmen dann auch die entsprechende Software-as-a-Service Lösung an. Ob die Buchhaltung auch mit e-conomic so viel Spaß macht wie mit Lexoffice, ist nicht bekannt, allerdings verweist dasUnternehmen insbesondere auf seine hohen Nutzerzahlen. Laut Anbieter ist die Online Buchhaltungssoftware mittlerweile bei mehr als 183.000 Firmen und 5.300 Steuerberatern weltweit im Einsatz. FastBill wurde speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbständige und Freiberufler entwickelt, um den mit Angeboten, Rechnungen und Mahnungen verbundenen “Papierkram” einfach, schnell und überall zu erledigen.

SaaS-Forum Lösungskatalog: Marktüberblick über den deutschsprachigen Markt für Software-as-a-Service-Lösungen

Neben den oben genannten Lösungen gibt es mittlerweile eine Vielzahl weiterer Software-Lösungen, die im Software-as-a-Service-Modell angeboten werden und speziell für kleine und mittlere Unternehmen konzipiert wurden. Einen Überblick vermittelt der SaaS-Forum Lösungskatalog, der kostenlos im SaaS-Forum Download-Center zum Download bereit steht.






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