Hallo zusammen,
dieses doch etwas ernüchternde Fazit zogen die beiden Rechtsanwältinnen Jennifer Hannemann und Dr. Eva-Maria Brus von der Anwaltskanzlei Wilde Beuger Solmecke bei ihrem Fachvortrag auf dem Cloud Computing Stammtisch NRW letzte Woche in Köln. Gerade im internationalen Kontext ist es derzeit noch nicht möglich, seine Daten nach deutschem Recht konform in die Wolke zu verlagern, so die beiden Juristinnen. Dankenswerterweise standen mir die beiden Damen vor ihrem Vortrag zu einem kurzen Interview zur Verfügung, in dem sie ihre Einschätzung konkretisierten.
Und so muss sich jeder, der Cloud Services im Unternehmen einsetzen möchte, überlegen, mit welchem Anbieter er dies tun möchte, denn die Verantwortung für die Einhaltung deutscher Gesetze, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) – das machten auch die beiden Juristinnen deutlich – trägt er weiter, ob in der Wolke oder nicht. Und wenn es die 100-prozentige Rechtssicherheit sogar aus juristischem Blickwinkel derzeit noch nicht geben kann, sollte man sich doch darum bemühen, möglichst viele rechtliche Risiken und Fallstricke zu umgehen.
Genau diesen Ansatz verfolgt ja auch die von der AppSphere AG im letzten Jahr ins Leben gerufene Initiative Cloud Services Made in Germany, in der sich Cloud Service Provider zusammengetan haben, die sich den strengen deutschen Rechtsnormen unterwerfen. Und da ist es natürlich auch aus Anwendersicht erfreulich, dass sich immer mehr Unternehmen dieser Initiative anschließen.
Die Firma forcont ist einer der Cloud Computing-Anbieter, die sich in der Initiative Cloud Services Made in Germany engagieren – und hat mit den Stadtwerken Cottbus einen neuen Kunden für seine elektronische Personalakte – ein juristisch äußerst sensibler Bereich, denn hier geht es um personenbezogene Daten – gewonnen. Wolfgang Will, Leiter Shared Services bei den Stadtwerken Cottbus, stand für ein Interview zu den Einsatzbereichen und Entscheidungskriterien zur Verfügung.
Und zu Gewinnen gibt es dieses Mal auch noch etwas: Die Firma update Software verlost ein Freiticket für das German CRM Forum 2012.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Werner Grohmann
Cloud Computing TV: Wenn eine Anwältin sich selbst als “Buhmann” bezeichnet …
… dann ist dies ungewöhnlich und deutet doch auf ein komplexes juristisches Thema hin. “Rechtssicherheit in der Cloud” lautete das Thema des ersten Cloud Computing Stammtisches NRW, einer Initiative der Firma simple-asp, der Ende November in Köln stattfand. In einem Interview mit Cloud Computing TV, das vor der Veranstaltung geführt wurde, antwortete Rechtsanwältin Jennifer Hannemann von der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke auf die Frage: “Kann man heute als Anwender von Rechtssicherheit in der Wolke sprechen?” – “Ich werde wahrscheinlich der ‘Buhmann’ in dieser Richtung sein, aber Rechtssicherheit würde ich heute nicht statuieren. Dafür ist das Thema noch zu neu und dafür gibt es noch zu viele Kleinigkeiten, die noch Berücksichtigung finden müssen.”
Jena und Pan GbR beteiligt sich an Initiative Cloud Services Made in Germany
Ihr Büro der nächsten Generation – unter diesem Motto bietet die Jena und Pan GbR mit TimeMap eine Online Collaboration Suite im Software-as-a-Service (SaaS) Modell an. Mit Firmenstandort in Fürth hat sich das Unternehmen nun als in Deutschland ansässiger Anbieter von Cloud Services an der von der AppSphere AG im letzten Jahr ins Leben gerufenen Initiative Cloud Services Made in Germany beteiligt.
Cloud Services on Tour 2012: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
Dieser aus dem Sport bekannte Spruch, der dafür steht, sich unabhängig vom Erfolg nicht auf den Lorbeeren des letzten Spiels auszuruhen, sondern sich gleich voller Elan und Tatendrang wieder der anstehenden Aufgabe zu widmen, gilt auch für die Cloud Services on Tour-Veranstaltungsreihe. Während nämlich auf der einen Seite immer noch eifrig die Präsentationen und Webcasts der vergangenen Tour im September 2011 heruntergeladen werden, befinden wir uns bereits gedanklich bei der nächsten Tour, die im März und April 2012 stattfinden wird.
Praxis: Interview mit Wolfgang Will, Stadtwerke Cottbus, zum Einsatz der elektronischen Personalakte von forcont
Im Rahmen der forconference 2011, der Hausveranstaltung der Firma forcont aus Leipzig, stand Wolfgang Will, Leiter Shared Services bei den Stadtwerken Cottbus für ein Interivew über die Einführung der elektronischen Personalakte im Software-as-a-Service (SaaS)-Betrieb zur Verfügung und äußerte sich zu den Vorteilen der Lösung von forcont. Diese wurde mit dem “Best in Cloud”-Award der Fachzeitschrift COMPUTERWOCHE für das beste Cloud-Projekt 2011 in der Kategorie “Software as a Service – Public Cloud” ausgezeichnet.
Freiticket für das German CRM Forum 2012 gewinnen
Das German CRM Forum 2012 von 2. bis 3. Februar 2012 in München bietet Entscheidern aus Marketing, Vertrieb und CRM die Möglichkeit, sich aus unterschiedlichen Perspektiven über Customer Relationship Management zu informieren und von branchenspezifischen Erfahrungsberichten aus der Praxis zu profitieren. Das Motto 2012: It’s all about Relationships, Mobility und Social Web.
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