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Jetzt ist es offiziell: Google stellt Google Drive vor

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Zu Wochenbeginn mutmaßten deutsche Medien auf der Grundlage eines Spiegel-Berichts vom Wochenende über den Startschuss von Google GDrive (wir berichteten im SaaS-Forum), gestern abend erreichte uns dann aus der Google-Pressestelle die offizielle Ankündigung: “Wir präsentieren: Google Drive [nicht GDrive, Anm. der Redaktion], das neueste Google Apps-Mitglied.”


Scott Johnston, Group Product Manager bei Google, beschreibt in einen Blog-Post auf dem offiziellen Google Enterprise Blog Google Drive als “einen Ort, an dem Sie all Ihre Dateien erstellen, verwalten, mit anderen teilen und an ihnen arbeiten können. Egal, ob Sie gemeinsam mit einem Kunden einen Grundriss entwerfen, mit Klassenkameraden eine Präsentation erstellen oder mit Kollegen das Jahresbudget planen – mit Drive können Sie ganz einfach im Team arbeiten. Sie können all Ihre Dateien, einschließlich Videos, Fotos, Google Docs, PDFs und vieles mehr hochladen und von überall darauf zugreifen.”

Jeder Google Apps-Nutzer erhält – auch darüber hatten die Medien bereits gemunkelt – kostenlos 5 GB Speicherplatz. Administratoren können zentral mehr Speicherplatz erwerben und verwalten. Wenn das Speicherlimit erreicht wird, können Google Apps for Business-Administratoren bedarfsweise weiteren Speicherplatz dazukaufen. Zusätzliche 20 GB kosten 3 Euro pro Monat oder 30 Euro pro Jahr. Maximal können 16 TB hinzugefügt werden.

Mit dieser Ankündigung steigt Google in den bereits hart umkämpften Markt für Storage-as-a-Service und virtuelle Festplatten ein, auf dem sich bereits Unternehmen wie Dropbox, die Deutsche Telekom, Microsoft oder Apple tummeln.


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Ein Kommentar

  1. Wunderlich, dass Google überhaupt erst so spät in diesen Markt einsteigt. Zeigt aber auch, dass dort noch sehr viel Potential ist.

    Allerdings sind die aktuellen Funktionen von Google Drive doch etwas mager. Eine echte Alternative zu Dropbox & Co stellt das noch nicht dar. Vermutlich wird Google aber noch stückchenweise nachbessern und weitere Funktionen integrieren.

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