Apollo Optik nutzt Open-Xchange als Software-as-a-Service

Apollo-Optik betreibt mehr als 750 Filialen in Deutschland und Österreich. Für die E-Mail-Kommunikation setzt Apollo Optik in seinem Filialnetz den Linux-basierten Open-Xchange Server ein, der vom Nürnberger Systemhaus Econtec gehostet wird.

Seine Vorliebe für OpenSource-Software entdeckte Erich Ehbauer schon im Jahr 2001. Der IT-Leiter der Apollo Optik kann und will es nicht hinnehmen, beachtliche Summen für Softwarelizenzen auszugeben, ohne dafür den entsprechenden Mehrwert für sein Unternehmen zu erzielen. Entsprechend arbeiteten die Server in den Filialen unter Linux und verbinden die Warenwirtschafts- und Point-of-Sale-(POS-)Systeme, mit den Servern in der Zentrale im mittelfränkischen Schwabach.

E-Mail ist als Kommunikationsmittel zwischen der Zentrale und den Filialen nicht mehr wegzudenken. Dabei genügen in der Regel jeweils zwei E-Mai-Accounts pro Filiale – eine für den Filialleiter und eine für das Team. Eine effiziente Lösung, die sich bewährt hat. Für Open-Xchange hat sich Ehbauer seinerzeit vor allem aus Kostengründen entschieden. “Die Preise für Microsoft Exchange und Outlook waren für mich schlichtweg inakzeptabel”, meint der IT-Leiter. “Open-Xchange bietet uns genau die Funktionalität, die wir brauchen, und das zu vertretbaren Konditionen.”

Webfrontend verringert den Administrationsaufwand
Ihre E-Mails bearbeiten die Filialen mit dem Webfrontend von Open-Xchange, das im Browser gestartet wird. Das entspricht voll der Apollo-Philosophie von einer schlanken IT, die Mittel zum Geschäft ist. Als Desktop-Betriebssystem ist in den Filialen zwar weiterhin Windows 98, 2000 und XP im Einsatz – allerdings ohne teure Applikationen aus dem Hause Microsoft.

Dazu passt auch, dass Apollo Optik den Open-Xchange Server nicht selbst betreut, sondern dies vom Nürnberger Systemhaus Econtec erledigt wird. “E-Mail ist für mich Commodity. Dafür möchte ich im eigenen Haus kein Know-how aufbauen und vorhalten,” findet Ehbauer. “Es gibt genügend Spezialisten, die sich damit besser auskennen als wir. Wenn wir heute anfangen würden, uns in die E-Mail-Thematik einzuarbeiten, machen wir es bestimmt nicht besser und günstiger.”

Die Wahl des mittelständischen Nürnberger Dienstleisters ist dabei kein Zufall. Im Gegensatz zu den großen IT-Dienstleistern bietet Econtec die Flexibilität, um auch auf die individuellen Anforderungen und Wünsche von Apollo Optik einzugehen. Neben der regionalen Nähe schätzt Ehbauer bei Econtec auch “dass sie mich aktiv auf neue Technologien und Lösungskonzepte hinweisen, die unser Geschäft unterstützen könnten.”

Support und Helpdesk inklusive
Econtec übernimmt für Apollo Optik nicht nur die Konfiguration und Administration des Mail-Servers, sondern leistet auch den Anwender-Support für die Filialen – sechs Tage die Woche von 8 bis 20 Uhr, mitunter sogar bis 22 Uhr. Da Econtec diesen Service auch noch für andere Kunden erbringt, rechnet sich dieses Arrangement für beide Unternehmen.

Erich Ehbauer ist zufrieden mit seinem Dienstleister Econtec ebenso wie mit dem Open-Xchange Server. Nach dem Jahreswechsel will er die auf die neue Open-Xchange Server Edition umsteigen. Damit einhergehend wird die bisherige E-Mail-Lösung Open-Xchange um die Termin- und Adressverwaltung erweitert und zur Groupware ausgebaut.

Auch bei Econtec stehen die Zeichen auf Veränderung. Bereits im laufenden Geschäftsjahr ist es gelungen, das Unternehmen verstärkt auf Servicemanagement und Software-as-a-Service auszurichten. Verbunden damit ist auch ein weiterer Personalaufbau. Schon im nächsten Geschäftsjahr will Econtec die Hälfte des Umsatzes mit diesen Services erzielen. “Das macht uns von Einnahmeschwankungen aus dem Projektgeschäft etwas unabhängiger. Regelmäßige Einnahmen aus dem Servicegeschäft bieten für uns die Grundlage für eine größere Planungssicherheit.” (Open-Xchange, wg)

Weitere Informationen zu Apollo Optik finden Sie unter www.apollo-optik.com
Econtec finden Sie im Internet unter www.econtec.de


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