CeBIT-Preview 2015: Cloud Computing und Software-as-a-Service auf der CeBIT

In knapp zwei Wochen ist es wieder soweit. In Hannover heißt es ab 16. März wieder: It`s CeBIT-Time. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet d!conomy: Die Veranstalter verstehen darunter “die vierte industrielle Revolution, die radikale Innovationen und disruptive Geschäftsmodelle hervorbringen wird.” Waren es im 19. Jahrhundert Dampf und Strom und im 20. Jahrhundert der Computer, so ist es im 21. Jahrhundert die Digitalisierung, “die das berufliche und gesellschaftliche Umfeld immer stärker prägt: Big Data, Cloud Computing, Mobile sowie Social und Security greifen immer mehr ineinander und wirken gleichermaßen auf Wirtschaft und Gesellschaft ein.” Die CeBIT-Macher sagen es selbst: Die Themen Cloud Computing und Software-as-a-Service prägen das berufliche und gesellschaftliche Umfeld – und damit auch die CeBIT.


Nachfolgend haben wir Ihnen einige Ankündigungen von Cloud Computing- und SaaS-Anbietern zur CeBIT zusammengefasst:

ISO-Datenschutz-Zertifikat erleichtert Auswahl des Cloud-Anbieters

Zur CeBIT 2015 gibt es eine Konkretisierung des internationalen Standards für den Datenschutz, der ISO-Norm 27018. In dieser werden für die Sicherheit von personenbezogenen Daten in der Cloud Mindeststandards gesetzt. Somit stehen nun ein Anforderungskatalog und Umsetzungsempfehlungen zur Verfügung, die speziell das Cloud Computing betreffen und zudem die Anforderungen des deutschen Datenschutzes berücksichtigen. Ein Pilotprojekt mit Mitgliedern aus Wirtschaft und Forschung sowie den Aufsichtsbehörden hat diesen Anforderungskatalog erarbeitet, der zukünftig als Grundlage für Zertifizierungen deutscher Cloud-Anbieter relevant ist. Damit wird eine kritische Lücke bezüglich der Sicherheitsbewertung von Cloud-Angeboten geschlossen.

Dr. Hubert Jäger, Mitarbeiter im Pilotprojekt und Geschäftsführer der Uniscon GmbH erklärt: „Bisher fehlte ein Werkzeug, um das Sicherheitsniveau der verschiedenen Cloud-Anbieter einordnen zu können. Im Projekt haben wir technikneutrale Kriterien für eine Einordung in Schutzklassen entwickelt. Denn als Maßstab für den Vergleich verschiedener Dienste genügt es nicht, wenn Cloud-Dienstanbieter selbst eine Risikoanalyse durchführen und dementsprechend mit ihrem Informations-Sicherheitsmanagement reagieren. Es ist also dringend notwendig, durch die Entwicklung von konkret nachprüfbaren Sicherheitsprofilen eine Orientierung zu geben, die einen Vergleich der Dienste nach Gesichtspunkten des Datenschutzes ermöglicht.“

Basierend auf den Umsetzungsempfehlungen der ISO/IEC 27018:2014 und weiteren Evaluationskriterien zur Erfüllung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) wird das Sicherheitsniveau der Cloud-Angebote in drei Schutzklassen eingeteilt. Damit der Staat Zertifikate für Cloud Services überhaupt anerkennen kann, müssen Datenaudits zu vergleichbaren Zertifikaten führen. Voraussetzungen für diese Vergleichbarkeit sind die Konkretisierung der Norm ISO 27018 und die Formulierung von Schutzklassen. Damit kann der Anwender dann wesentlich leichter, die Cloud-Dienste erkennen, die seinen Anforderungen entsprechen.

Mehr dazu erfahren Interessierte auf der CeBIT 2015 am Stand von Uniscon in Halle 7, Stand B62.

Scopevisio auf der CeBIT 2015: Neues Wirtschaftswunder in der Cloud

Das vielbeschworene digitale Wirtschaftswunder wird nur durch Cloud Computing möglich. Auf der CeBIT (Halle 4, Stand C47) zeigt Scopevisio, wie Unternehmenssoftware aus der Cloud kleine und mittlere Unternehmen agiler und produktiver macht und ihr Wachstum begleitet und fördert.

„Das Cloud-Wirtschaftswunder kommt“, betont Scopevisio-Vorstand Michael Rosbach „einige Unternehmen im Mittelstand haben die Chancen der Zukunftstechnologie bereits erkannt und profitieren davon.“ Studien des MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der BCG (Boston Consulting Group) zeigen: Digital aufgestellte Unternehmen sind profitabler und haben einen höheren Unternehmenswert. Solche Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie moderne Tools aus der Cloud nutzen, um ihren Wettbewerbsvorsprung zu sichern.

„Cloud-Lösungen sind der Treibstoff des digitalen Wandels“, so Rosbach. Sie sind immer up to date, lassen sich beliebig skalieren und mobil nutzen. Dadurch machen Sie neue Formen von unternehmensweitem Wissensmanagement und produktiver Zusammenarbeit möglich. Mit integrierten Lösungen, wie Scopevisio sie anbietet, können alle Abteilungen im Unternehmen von diesen Vorteilen profitieren – angefangen bei Marketing und Vertrieb über die Auftragsbearbeitung bis hin zur Buchhaltung. So werden nicht nur einzelne Prozesse, sondern das ganze Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette effizienter.

Ein neuer Baustein in der integrierten Cloud-Lösung von Scopevisio ist die App PROJEKTE2GO für Tablet und Smartphone, die das mobile Projektmanagement und die Zeiterfassung von unterwegs ermöglicht.

Manager und Projektteams greifen mit dem Tablet auf Kundendaten, Dokumente, Aufgaben, Kalender und andere projektrelevante Informationen zu. Zusätzlich ermöglicht es PROJEKTE2GO, Arbeitszeiten mittels Stoppuhrfunktion zu erfassen oder manuell direkt am Projekt, an der Aufgabe oder am Kontakt anzulegen. Die Anwendung ist somit prädestiniert für den Einsatz im Außendienst und im Service.

PROJEKTE2GO zählt mit den anderen Scopevisio-Anwendungen zu den Tools einer mobilen und vernetzten d!conomy. Bei diesem Kunstwort handelt sich um das Leitmotto der diesjährigen CeBIT– ein Begriff, der die digitale Transformation in Unternehmen beschreibt. d!conomy ist allerdings ohne Cloud Computing nicht denkbar. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen birgt die Cloud ein enormes Potenzial, um die Produktivität zu steigern und die Zusammenarbeit zu vereinfachen.

CeBIT 2015: ProfitBricks präsentiert Cloud-Infrastruktur-Lösungen mit Fokus auf Datenschutz und einfache Migration

Die Firma ProfitBricks präsentiert sich auf der diesjährigen CeBIT dem „Virtualisation, Security & Storage Forum“ in Halle 2, Stand A44. Das Forum wird von Arrow ECS, einem Partner von ProfitBricks, sowie der CeBIT selbst veranstaltet. Im Fokus des Messeauftritts von ProfitBricks steht die Sicherheit des Cloud Computing: Unternehmen, die ihre Daten in der Cloud nach dem strengen deutschen Bundesdatenschutzgesetz gesichert haben möchten, müssen sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. ProfitBricks, als deutsches Unternehmen in Berlin ansässig, bietet hierfür sichere und kostengünstige Lösungen, mit denen ein schneller und unkomplizierter Einstieg in die Cloud möglich ist.

„Die Datensicherheit in der Cloud ist derzeit eines der Hauptthemen, mit dem sich unsere Kunden und Interessenten auseinandersetzen“, sagt Andreas Gauger, Gründer und CMO von ProfitBricks. „Für viele Unternehmen ist die Sicherheit nach wie vor ein Grund, keine Cloud-Services zu nutzen. Wir können unseren Kunden Datenschutz auf höchstem Niveau und nach deutschen Gesetzen garantieren.“ Der Messeauftritt von ProfitBricks steht unter dem Motto „Cloud – Sicher – Effizient – Live!“.

Vortragsprogramm

Im Vortragsbereich des „Virtualisation, Security & Storage Forum“ haben Interessierte die Gelegenheit, Demos und Fachvorträge zu besuchen.

Ort: Halle 2, Stand A44
Thema: Cloud – Sicher – Effizient – Live!
Redner: Petra Maria Grohs, CSO bei ProfitBricks
Datum und Zeit:

  • Montag, 16. März, 15 Uhr
  • Dienstag, 17. März, 12 Uhr
  • Mittwoch, 18.März, 10 Uhr
  • Donnerstag, 19. März, 11.30 Uhr

Darüber hinaus präsentiert ProfitBricks sein Partnerprogramm. Es richtet sich an Reseller, MSPs, Systemintegratoren, IT-Systemhäuser und Software-Anbieter, die ihre Services auf einer flexibel skalierbaren Infrastruktur anbieten und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren wollen. Potenziellen Partnern wird dabei 25 Prozent Provision auf die vermittelte IaaS-Leistung gewährt. Auf dem renommierten Informationsportal für den Channel CRN.com wurde ProfitBricks kürzlich als einer der „20 Coolest Cloud Infrastructure Vendors“ gelistet.

ProfitBricks bietet Infrastructure-as-a-Service-Lösungen (IaaS), die für einen schnellen und den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechenden Einstieg in die Cloud sorgen. Mit der komfortabel zu bedienenden Benutzeroberfläche, dem Data Center Designer R2, können Kunden sich ihr virtuelles Rechenzentrum selbst zusammenstellen und jederzeit flexibel skalieren (Live Vertical Scaling). Die minutengenaue Abrechnung sorgt für Kostentransparenz jenseits vorgefertigter Instanzen und Vertragsbindung. Die Rechenzentren basieren auf der im High Performance Computing bewährten Technologie InfiniBand und zeichnen sich durch ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis aus.




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