“deutsche-startups.de”: High-Tech Gründerfonds und DN Capital investieren in Windeln.de

Zum Beginn der Arbeitswoche eine Meldung, die nur am Rande mit Software-as-a-Service (SaaS) zu tun hat – wobei es sich bei einem Online-Shop natürlich auch um eine SaaS-Lösung handelt.
Wie der Blog “deutsche-startups.de” am Freitag meldete, investieren zwei Hightech-Investoren in windeln.de, einen Online-Shop für junge Eltern, der alles liefert: Von der Babynahrung über Schnuller bis eben zu Windeln. Der Start soll nun in wenigen Wochen erfolgen.

Wie “deutsche-startups.de” erfahren haben will, soll es sich bei der Investition um einen Betrag im siebenstelligen Bereich handeln. Die Strategie der Investoren ist klar: Bei windeln.de handelt es sich – wie so häufig – um die deutsche “Version” eines erfolgreichen US-amerikanischen Konzepts, das dort – wen wundert´s – “www.diapers.com” heißt und im vergangenen Jahr immerhin einen Umsatz von 182,9 Millionen Dollar erzielte.

Allerdings fragt sich der Autor (selbst zweifacher Vater und deshalb in allen Windelfragen bewandert) dieses Beitrags – und die Kommentare im Blog von “deutsche-startups.de” zeigen, dass er mit dieser Meinung nicht allein ist – wo das “Hightech” am Windelbestelldienst liegt. So richtig hochtechnologisch wäre da doch eher ein “On-demand” Windelentsorgedienst. Einloggen und – flutsch – weg ist die Stinkbombe. Generationen dankbarer Eltern wären die Folge.

Im Ernst: Für viele Hightechgründer, die mit ihren Finanzierungsrunden scheiterten oder trotz innovativster Technologieidee erst gar kein Geld bekamen, muss es doch seltsam sein, wenn ein weiteres Copy-Cat, das zumindest auf den ersten Blick überhaupt nichts mit Technologie zu tun hat, die Million(en) bekommt. Es darf davon ausgegangen werden, dass sich die Gründer bei der Online-Plattform auf eingetretenen Pfaden bewegen und das Rad, will heißen die Online-Plattform nicht neu erfunden haben.

START-Messe Essen – Treffpunkt für Gründer und Startup-Unternehmen

Es muss ja vielleicht nicht der Windelladen im Internet – oder vielleicht doch – sein, Ideen, Tipps und Kontakte für Existenzgründer und Startup-Unternehmen gibt es am 24. und 25. September 2010 auf der START-Messe in Essen. Um die Besucher über die Möglichkeiten zu informieren, die Software-as-a-Service (SaaS) Lösungen gerade für Existenzgründer und junge Unternehmen bieten, wird auch die vom SaaS-Forum ins Leben gerufene Initiative Start´n Grow vor Ort vertreten sein. Weitere Informationen zur START-Messe und zur Initiative Start´n Grow sind im Internet unter www.start-n-grow.de verfügbar.


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