Doppelter Abiturjahrgang: Vorlesung als Videokonferenz gegen überfüllte Hörsäale

Volle Hörsäle, volle Stundenpläne, volle Köpfe – Bachelorstudenten können ein Lied davon singen. Spätestens seit der Umstellung auf die neuen Studienabschlüsse und somit einer Verkürzung der Studienzeit hat sich die Situation an deutschen Universitäten erheblich verschlechtert. Beklagt werden vor allem eine schlechtere Betreuung durch Dozenten und eine mangelnde Anzahl von Plätzen in Seminaren und Vorlesungen. Zusätzlich vermeldete das Statistische Bundesamt seit 2008 einen deutlichen Anstieg der Studienanfängerquote. Abhilfe verspricht die Firma Citrix Online mit ihren im Software-as-a-Service (SaaS) Modell angebotenen Online-Meeting- und web Conferencing-Lösungen.

G8 sorgt für weitere Verschlechterung der Situation an Universitäten
Dieser ohnehin schon kritische Situation steht ab dem nächsten Jahr eine noch größere Herausforderung gegenüber: 2011 werden in Bayern und Niedersachsen aufgrund der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium doppelt so viele Abiturienten die Schulen verlassen. In der Konsequenz bedeutet dies eine doppelt so hohe Anzahl von Studienanfängern.

Ein Grund mehr für Hochschulen, die Einführung neuer Konzepte in Erwägung zu ziehen, die virtuelles Lernen unterstützen. Besonders die Nutzung von Web-Konferenzen zur Übertragung von Vorlesungen rückt in diesem Zusammenhang vermehrt in den Fokus. „Um überfüllten Hörsälen und einer unzureichenden Betreuung der Studierenden entgegenzuwirken, lohnt es sich auch für Universitäten, Web-Konferenzen zusätzlich zur Wissensvermittlung einzusetzen“, meint Andrew Millard, Director of eCommcerce bei Citrix Online EMEA. Diese Lösung hilft Hochschulen, sich rechtzeitig auf den erhöhten Ansturm an Studienanfängern einzustellen und damit einige Veranstaltungen zusätzlich zu unterstützen. So könnte eine laufende Vorlesung aus dem Hörsaal gleichzeitig über eine Web-Konferenz übertragen werden und ein regelmäßiger Wechsel zwischen den übers Web verbundenen und tatsächlich anwesenden Studenten erfolgen, um eine ausgeglichene Lernerfahrung zu gewährleisten.

Weiterhin besteht die Möglichkeit für Dozenten, Sprechstunden für Studenten über Videokonferenzen abzuhalten. Vermieden wird hierdurch eine Verschlechterung der Wissensvermittlung und der Betreuung durch Dozenten, während sich Hochschulen die Möglichkeit bietet, ihr E-Learning-Konzept zu erweitern. Hinzu kommt die Option der Speicherung der Web-Konferenz, sodass Studenten auch zu einem späteren Zeitpunkt auf die Vorlesungsinhalte direkt zugreifen und diese zur Klausurvorbereitung nutzen können. Dabei gestalten sich die Konzepte zur Unterstützung virtuellen Lernens auch weitaus kostengünstiger als beispielsweise der Neubau eines kompletten Hörsaalgebäudes. Als Voraussetzung zur einwandfreien Funktion des E-Learning-Konzepts gilt für teilnehmende Studenten der Besitz eines leistungsfähigen Computers mit Internetzugang, die Installation der benötigten Software sowie eine angeschlossenen Webcam.

Der eindeutige Vorteil besteht in dieser Art des Austauschs von Lehrveranstaltungen jedoch vor allem in der Zusammenarbeit von Studierenden und Dozenten, ohne dabei von äußeren Rahmenbedingungen wie Räumlichkeiten oder Uhrzeit abhängig zu sein.

Eine kostenlose Testversion von GoToMeeting (30 Tage) ist im Internet unter http://www2.gotomeeting.de/ verfügbar. Weitere Software-as-a-Service (SaaS) Lösungen für den Bereich Online-Meetings und Web Conferencing finden Sie im Lösungskatalog des SaaS-Forums.


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