Dropbox eröffnet deutsche Niederlassung in Hamburg

Dropbox ist seit einigen Tagen auch mit einer Niederlassung in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg vertreten. Aufgabe des neue Büros ist es, sich um die ungefähr 30 Millionen Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu kümmern. Dies erklärte Oliver Blüher, Deutschlandchef des kalifornischen Unternehmens, in einem Gespräch mit der dpa. Zu den Nutzern zählten in der Region derzeit auch rund 4.000 zahlende Unternehmen. Weltweit hat der Cloud-Anbieter nach Angaben von Blüher etwa 500 Millionen Nutzer, 40 Prozent kämen aus der Region Europa zusammen mit dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA).


Nicht zuletzt um auch die zahlenden Unternehmen zu überzeugen, bereitet Dropbox für die Kunden eine Datenspeicherung auf deutschem Boden vor.

Nachfrage nach lokaler Speicherung

Um der steigenden Nachfrage nach lokaler Speicherung nachzukommen, plant Dropbox, vom dritten Quartal an die Daten europäischer Unternehmenskunden in einem von Amazon betriebenen Rechenzentrum in Frankfurt am Main lokal vorzuhalten. Nicht nur in Deutschland, sondern europaweit gebe es unter den Nutzern eine sehr starke Nachfrage nach lokaler Speicherung, erklärte Dropbox-Managerin Adrienne Gormley. Auch andere Cloud-Anbieter sind nach den NSA-Enthüllungen verstärkt dazu übergegangen, Daten in Europa und unter anderem Deutschland zu speichern.

Für die Sicherheit der Daten arbeitet Dropbox zudem mit dem Ausburger Anbieter Boxcryptor zusammen. Mit der Anwendung können Nutzer ihre Daten verschlüsseln, bevor sie sie in die Cloud geben.

Kundenstamm in Deutschland

In den vergangenen zwei Jahren habe sich der Kundenstamm in Deutschland verdreifacht. Zu den Kunden zählten unter anderem die Tui Group oder Expedia sowie das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik. Hamburg ist für Dropbox nach London, Paris und Amsterdam die vierte Länder-Niederlassung in Europa.




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