Gastbeitrag*): PaaS-Angebot „AppAgile“: Software blitzschnell entwickeln und nutzen

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Software, die perfekt den eigenen Ansprüchen entspricht – von der Stange meist nicht zu kriegen. Eigene Entwicklungen bieten Unternehmen größtmögliche Individualität. Doch viele fürchten sich vor Komplexität, großem Aufwand und unkalkulierbaren Kosten. Die Lösung? Modulare Platform-as-a-Service-Angebote (PaaS), die technische Entwicklungsplattformen mit schnell verfügbaren Geschäftsanwendungen aus der Cloud kombinieren, wie etwa „AppAgile“ von T-Systems.

IT-Abteilungen als Treiber der Digitalisierung

Die Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessen bringt einen tiefgreifenden ökonomischen und sozialen Wandel. Schnell agierende Wettbewerber und verändertes Verbraucherverhalten setzen Unternehmen unter immer größeren Druck. Im Mittelpunkt dieser technischen Revolution: die IT. So teilten in einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung techconsult 54 Prozent der Befragten mit, dass die IT-Abteilung die Digitalisierung ihres Unternehmens vorantreibe. Um hierbei erfolgreich zu sein, muss sie vom reaktiven Dienstleister zum aktiven Promoter und Gestalter für neue, IT-getriebene Geschäftsideen werden. Sie muss verfügbare Services kurzfristig einbinden und neue Ideen schnell implementieren können.

Ökosystem Platform as a Service

Die Cloud unterstützt die Unternehmens-IT hierbei. Besonders attraktiv sind hier PaaS-Angebote. Bisher als rein funktionale Ebene in einem Cloud-Servicemodell zwischen Infrastructure as a Service (IaaS) und Software as a Service (SaaS) gehandelt, ist PaaS mittlerweile weit mehr als eine reine Plattform zur Programm-Entwicklung. PaaS bietet vielmehr ein ganzes Bündel an modularen Services aus der Cloud. Als Kernstück eines neuen Ökosystems unterstützt sie Firmenprozesse effektiv, verkürzt die Marktreife neuer Ideen, Produkte oder Services und wird damit zu einem wichtigen, strategischen Instrument der Unternehmensführung.

Eine für Alle

Ein solches PaaS-Ökosystem ist „AppAgile“. Das Angebot von T-Systems verbindet Bedürfnisse von IT-Entwicklern mit dem Wunsch vieler Fachabteilungen nach schnell verfügbaren Business-Funktionalitäten. Basis ist eine technische Entwicklungs- und Betriebsplattform, die alle Services flexibel verbindet und steuert. „AppAgile“ koordiniert den Betrieb von Web-, Middleware- und Datenbank-Workloads und bietet so genannte Docker-Container für eigene Anwendungsentwicklungen. Diese ermöglichen das blitzschnelle Hinzubuchen von IT-Ressourcen ganz nach Bedarf, ohne wie bisher virtuelle Maschinen selbst zusammenstellen zu müssen. Anwendungen stehen vielmehr bezugsfertig bereit. Zusätzlich zu den unternehmenseigenen Anwendungen kann die Umgebung in „AppAgile“ auch um Software von externen Anbietern ergänzt werden. Über Konnektoren zu den CRM- und ERP-Systemen im Unternehmen werden relevante Daten multidirektional innerhalb der gesamten Unternehmens-IT-Landschaft transportiert.

Blitzschnell von Entwicklungs- zu Produktivumgebung

Der besondere Vorteil von „AppAgile“: Nutzer bekommen eine modulare, flexible Entwicklungsumgebung und eine hochverfügbare, sichere Produktivumgebung in einem. Nach der Programmierung einer Software können Nutzer ihre Anwendung also bequem auf derselben Plattform ohne Brüche oder Anbieterwechsel weiterbetreiben. Das garantiert eine schnelle Inbetriebnahme. Weitere Vorteile: ein Bezahlmodell nach Verbrauch, der Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum nach deutschen Sicherheits- und Datenschutzgesetzen, exzellente SLAs und eine hohe Skalierbarkeit.

Erfolgsbeispiel: „Sea Hero Quest“

Wie erfolgreiche eine Anwendung auf „AppAgile“ entwickelt und betrieben werden kann, zeigt „Sea Hero Quest“. In diesem ausgezeichneten Mobile Game der Deutschen Telekom stellen Spieler ihr räumliches Orientierungsvermögen unter Beweis – und gleichzeitig ihre Daten der Demenzforschung zur Verfügung. Wissenschaftler, Spieledesigner und Programmierer weltweit arbeiteten fünf Monate parallel an mehreren Standorten an der Entwicklung des Spiels. „AppAgile“ ermöglichte den Beteiligten, in Echtzeit Daten zu bearbeiten und auszutauschen. Und seit dem Start im Mai 2016 wurden die Ergebnisse mehrerer Millionen Spieler aus 193 Ländern ebenfalls auf der PaaS-Plattform analysiert und von dort Forschern zur Verfügung gestellt.

sea hero quest

*) Über die Redakteurin:

Die Kölner Redakteurin Lena Tausend verfügt über mehrjährige Erfahrung im ITK- und Energiesektor. Heute sind Fachbeiträge zu Themen aus den Bereichen IT, IoT und M2M ihre Spezialität.




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