Initiative Deutschland. Sicher. Jetzt. führt Online-Umfrage zur Nutzung von Cloud-Speichern durch

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Die Initiative Deutschland. Sicher. Jetzt., eine Initiative der Firma Applied Security (apsec), hat eine Online-Umfrage zur Nutzung von Cloud-Speichern gestartet. Laut einer Umfrage von Eurostat legt bereits jeder fünfte Deutsche Daten auf öffentlichen Cloud-Speichern ab. Im Rahmen der kurzen Befragung (drei Fragen) möchte das IT-Security-Unternehmen nun überprüfen, inwieweit diese Aussage auch für die berufliche Nutzung von Public Cloud-Speicherlösungen wie dropbox, Microsoft OneDrive oder GoogleDrive gilt.


Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist anonym möglich. Wer dennoch seine Kontaktdaten hinterlässt, erhält nach Auswertung die Ergebnisse der Umfrage. Darüber hinaus nimmt er an der Verlosung von zehn apsec-USB Sticks teil. Neben 4 GB Speicherplatz enthält der USB Stick die apsec-Verschlüsselungssoftware fideAS® file private, die kostenlos genutzt werden kann.

Link zur Umfrage

Cloud Speicher: Einfach nur praktisch oder Sicherheitsrisiko

Das Ablegen von Fotos oder anderen persönlichen Dokumenten in der Cloud gehört für viele von uns heute zum Alltag. Schließlich ist es sehr praktisch, von jedem beliebigen Engerät und überall auf diese Daten zugreifen zu können. Darüber hinaus locken die großen Anbieter von Cloud Storage-Lösungen mit attraktiven Kostenlos-Angeboten. Bei dropbox gibt es 2GB Speicherplatz kostenlos, bei Google Drive gibt es sogar 15 GB “für lau” und auch Microsoft OneDrive bietet 15 GB Speichervolumen kostenlos.

Und auch die “Apple-Jünger” müssen nicht auf einen Cloud-Speicher verzichten. In der Apple iCloud gibt es iCloud Drive mit 5 GB kostenlosem Speicherplatz.

Doch gerade die iCloud sorgte im letzten Jahr für Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass Hacker sich über diesen Service Zugriff auf Nacktfotos weiblicher Hollywood-Stars verschafft hatten (Wir berichteten im SaaS-Forum). Apple bemühte sich dann zwar rasch, klarzustellen, dass es sich nicht um eine Sicherheitslücke gehandelt hatte, ein Rest an Misstrauen gegenüber der Sicherheit dieser Cloud Speicherdienste blieb. Ein ähnliches Missgeschick geschah wenig später der Firma dropbox, bei der es Hackern gelang, Zugangsdaten zu erbeuten (vgl. Bericht im SaaS-Forum.)

Cloud Speicher im Unternehmenseinsatz – Schatten-IT droht

Für den Privatanwender mag der Einsatz von Cloud Speichern ein kalkulierbares Risiko sein, schließlich kann jeder selbst entscheiden, ob er dort Nacktfotos oder andere kompromitierende Dokumente ablegt. Im Unternehmenseinsatz sieht die Sache dann schon anders aus. Auf der einen Seite locken die Public Cloud Storage-Lösungen auch Business-Anwender mit kostenlosen Angeboten und hoher Benutzerfreundlichkeit, für den IT-Verantwortlichen sind sie aus IT-Security-Gesichtspunkten der “Super-GAU”. Denn in der Regel ohne sein Wissen wandern so Unternehmendaten außerhalb des Unternehmens und sind damit in Bezug auf die im Unternehmen geltenden Regelungen zu Datensicherung und Datenschutz nicht mehr kontrollierbar. Und die Folgen für das Unternehmen, wenn durch Hacker vertrauliche Unternehmensdaten in die Öffentlichkeit gelangen, sind in der Regel deutlich schwerwiegender als die Folgen eines öffentlichen Nacktfotos für irgendein Hollywood-Sternchen.

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