Interview Michels & Ruppert – Kompetenz in Coaching: Coachen in der Krise

Mitten in der Finanzkrise machten sich Uta Michels und Marion Ruppert Ende 2008 mit ihrer eigenen Unternehmensberatung selbständig. Die beiden Frauen beraten Unternehmen dabei, ihre Führungskräfte und Mitarbeiter in schwierigen Zeiten optimal zu motivieren und sie ziel- und werteorientierter zu führen. Die Fähigkeiten dazu haben sie in den 17 Jahren erworben, die sie in großen Konzernen arbeiteten, wo sie ebenfalls mehrere Umstrukturierungen miterlebten und als Change Manager begleiteten.

Darüber hinaus sind es die beiden Coaches aus ihrer Konzernvergangenheit gewohnt, in eine professionelle IT-Umgebung eingebunden zu sein. Um diese IT-Umgebung auch in ihrer eigenen Firma zu gewährleisten, setzen Michels & Ruppert auf Software-as-a-Service Lösungen von salesforce.com. In einem Interview auf der CloudForce Frankfurt sprachen wir mit den beiden über die Hintergründe.

Frage: Stellen Sie uns sich und Ihr Unternehmen doch bitte kurz vor.

Uta Michels:
Unser Unternehmen führt Einzel-Coaching, Gruppen-Coaching, Teambuilding und Workshops für Unternehmen und Führungskräfte durch. Ich selbst habe mehr als ein Jahrzehnt als Führungskraft und Personalentwickler im IT-Bereich eines weltweiten Konzerns gearbeitet.

Marion Ruppert:
Außerdem begleiten wir Unternehmen bei Change Management-Projekten und der langfristig angelegten Organisationsentwicklung. Ich war vor der Firmengründung als Führungskraft im Vertrieb und in der Personal-
entwicklung eines Pharmakonzerns beschäftigt.

Frage: Mit einer Firmengründung beginnt immer auch die Suche nach einer geeigneten IT-Ausstattung. Warum entschieden Sie sich für salesforce.com?

Uta Michels:
Stimmt. Die Zeiten, in denen man sich mit Block, Papier und Bleistift selbständig machen konnte, sind wohl endgültig vorbei. Gerade als junges Unternehmen hat man noch die Möglichkeit, seine Prozesse und die dafür notwendige Ausstattung optimal auszurichten. Der Einsatz einer SaaS-Lösung wie salesforce.com CRM erschien uns da die einzig logische Option, denn wir können so innovative Software zu einem günstigen Preis nutzen und müssen uns nicht um Installation, Betrieb und Wartung kümmern.

Marion Ruppert:
Dazu kommt, dass wir aus unserer Vergangenheit in internationalen Großkonzernen eine professionelle IT-Infrastruktur gewohnt sind. Uns war natürlich klar, dass wir diese Infrastruktur für unser Zwei-Frau-Unternehmen nicht „nachbauen“ können. Mit salesforce.com sind wir aber in der Lage, im CRM-Bereich dieselbe Funktionalität zu nutzen wie ein Großkonzern, allerdings ohne die für das Bereitstellen einer solchen Funktionalität notwendigen Anstrengungen. Stattdessen können wir uns voll und ganz auf unsere Kernkompetenzen in den Bereichen Coaching und Unternehmensberatung konzentrieren.

Frage: Thema Sicherheit. Im Zusammenhang mit Software-as-a-Service/Cloud Computing wird immer wieder die Frage „Verlagerung von Daten an einen Dritten/Abhängigkeit vom SaaS-Anbieter“ aufgeworfen. Wie stehen Sie zu diesem Fragenkomplex?

Uta Michels:
Ich kann diese Bedenken nicht nachvollziehen. Gerade weil ich jahrelang im IT-Bereich eines Großkonzerns tätig war, weiß ich, welche Anstrengungen notwendig sind, um eine sichere IT-Infrastruktur mit verfügbaren Daten zu gewährleisten. Eine Firma wie salesforce.com kann sich diesen Aufwand leisten, wir nicht.

Marion Ruppert:
Darüber hinaus ist salesforce.com ja nicht erst seit gestern auf dem Markt und hat in den letzten Jahren erwiesen, dass es sein Geschäft versteht. Wenn man überlegt, dass mittlerweile Millionen von Anwendern jeden Tag mit salesforce.com-Anwendungen arbeiten, braucht einem wohl nicht bange zu sein, geschweige dann, dass man von einer Abhängigkeit reden muss.

Frage: Sie sind heute hier auf der CloudForce in Frankfurt. Gibt es ein besonderes Interesse?

Uta Michels:
Die neu angekündigte Lösung Chatter finde ich sehr interessant. Da wir ja sowohl auf Berater- wie auf Kundenseite in Netzwerken arbeiten, könnte diese Plattform sicher eine attraktive Arbeitsoberfläche mit vielfältigen Funktionen zur Kommunikation und Interaktion für uns sein.

Marion Ruppert:
Sehe ich genauso. Die Vernetzung in der Arbeitswelt schreitet immer weiter fort und muss sich auf bei den eingesetzten Software-Applikationen widerspiegeln. Ausserdem sind für mich als Vertriebsexpertin die Optimierungsmöglichkeiten mit salesforce.com im Bereich CRM besonders spannend!

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen zu salesforce.com erhalten Sie im Lösungskatalog des SaaS-Forums.


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2 Gedanken zu „Interview Michels & Ruppert – Kompetenz in Coaching: Coachen in der Krise“

  1. Die Technik schreitet wirklich schnell voran und da muss man mithalten können. Sehr gut, dass dies erkannt und schnell reagiert wird.

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