Jedem seine eigene Wolke: PROCAD bietet Private Cloud-Lösung für sicheren Datenaustausch

In der letzten Zeit wurde das Thema “Datensicherheit” durch die NSA-Abhöraffäre wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Im Zusammenhang mit dem Thema Cloud Computing wurde dabei wieder einmal das so genannte “Cloud-Dilemma” deutlich: Auf der einen Seite hat die Cloudtechnologie viele Vorteile, auf der anderen Seite gibt man die Kontrolle über seine Daten aus der Hand. Mit PROOM bietet die Firma PROCAD eine Lösung für dieses Dilemma. PROOM lässt sich als “Private Cloud” aufsetzen, also als Cloudlösung, die auf den Servern im eigenen Haus läuft.


In jedem Projekt müssen Daten ausgetauscht, verwaltet und abgelegt werden. Ist die Datenverwaltung in kleineren Projekten in einem Unternehmen noch recht einfach auf einem Netzwerklaufwerk möglich, wird diese Lösung bei vielen Projektbeteiligten oder in unternehmensübergreifenden Projekten schnell zum Hemmschuh und Sicherheitsrisiko. In der Zusammenarbeit mit externen Projektpartnern werden die Daten oft per Mail versandt, dies hat jedoch mehrere Nachteile: Für größere Datenmengen wie CAD-Modelle verbietet sich dieser Weg, da die meisten Postfächer eine Mengenbeschränkung von wenigen Mbyte haben. Zudem erfordert diese Methode erhebliche Disziplin bei allen Beteiligten, damit überall immer die aktuellste Version einer Datei verwendet wird.

Oft wird deshalb zu herkömmlichen Lösungen zum Datenaustausch wie FTP oder Dropbox gegriffen. Der Austausch über diese Dienste funktioniert auch grundsätzlich, aber abhängig davon, wie die Lösungen eingesetzt werden, können sie an ihre Grenzen stoßen: mangelnde Datensicherheit, komplexe Administration und fehlende Nachvollziehbarkeit von Aktivitäten. Und schließlich setzt man in jedem Fall die Projektdaten dem Zugriff von NSA & Co. aus, da die Server der meisten Mail- wie Storage-Anbieter in den USA stehen – und selbst wenn dies nicht der Fall ist, wie soll man sicher sein, dass die Daten nicht von Fremden eingesehen werden?

Die Firma PROCAD bietet mit PROOM eine Softwarelösung an, die einerseits auf den Servern eines Cloudanbieters – im Software-as-a-Sevice-Geschäft auf Microsoft Azure – aber eben auch im heimischen Rechenzentrum laufen kann. In der letzteren Konfiguration – die man Private Cloud nennt, Cloudtechnologie auf nichtöffentlichen Servern – behält der Betreiber die volle Kontrolle darüber, wo die Daten liegen und wer darauf zugreifen kann.

Herzstück von PROOM ist eine ausgefeilte Benutzerverwaltung. Die oberste Hierarchieebene bilden sogenannte Projekträume. Jeder Projektraum kann nur von Benutzern gesehen und betreten werden, die der Leiter des Projektraums per E-Mail explizit einlädt. Beim Hinzufügen der Benutzer kann der Verantwortliche Rechte vergeben und damit genau definieren, was der Teilnehmer mit den Dateien im Projektraum tun darf.

PROOM verwaltet automatisch Versionen, das heißt, dass die Software die Dateien bei Änderungen nicht überschreibt, sondern automatisch versioniert. Die Vergabe von Zugriffsberechtigungen, die Protokollierung sämtlicher Aktivitäten und die Dokumentation aller Vorgänge zu einem Dokument über den gesamten Lebenszyklus ermöglichen die Einhaltung von Compliancevorgaben, wie sie viele Unternehmen sich gegeben haben.

PROOM ist eine hervorragende Lösung für alle, die intern und extern Projektdaten verwalten und gemeinsam bearbeiten – und das auch in der eigenen, privaten Cloudumgebung. Das System ermöglicht eine gesteuerte und jederzeit nachvollziehbare Kollaboration in Projekten, und das mit Partnern innerhalb, aber eben auch außerhalb des Unternehmens.




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