Microsoft bietet EU-Standardvertragsklaueln für Microsoft Dynamics CRM Online

Erst gestern hatten wir in unserem CRM-as-a-Service Marktüberblick über Microsoft Dynamics CRM Online, die SaaS-CRM-Lösung von Microsoft berichtet, da gibt Microsoft bekannt, dass es ab sofort auch für diese Lösung die so genannten EU-Standardvertragsklauseln (EU Model Clauses) bereitstellt. Die Ankündigung steht im Zusammenhang mit einer Reihe von Microsoft-Aktivitäten zum Thema Datenschutz und Cloud Computing in jüngster Vergangenheit. Microsoft zitiert dazu ein IDC-Whitepaper, das Transparenz und verantwortlichen Umgang mit sensiblen Daten als einen der wichtigsten Aspekte für den Einsatz von Cloud Computing in Unternehmen sieht.


“Nachdem wir im Dezember mit Office 365 beim Datenschutz eine branchenweite Vorreiterrolle übernommen haben, erfolgt heute mit der Verfügbarkeit der EU-Mustervertragsklauseln für CRM Online der nächste Schritt”, erklärt Martin Berchtenbreiter, General Manager Mittelstand & Partner Microsoft Deutschland. “Diesen Vorsprung weiter auszubauen ist uns nicht nur aus unternehmensstrategischer Sicht ein Anliegen, auch im Sinne unserer Corporate Technical Responsibility – kurz: CTR – möchten wir uns der Verantwortung als Cloud-Anbieter stellen. Zudem ist die Erweiterung des Datenschutzes für CRM Online ein weiterer wichtiger und konsequenter Schritt für den weiteren Erfolg des Cloud Computing in Deutschland.”

www.cloudaufgaben-gemacht.de – Online informieren und mitdiskutieren

Auf dem neuen Portal www.cloudaufgaben-gemacht.de bietet Microsoft ab sofort Partnern und Anwendern die Möglichkeit, sich über das Thema Compliance und Datenschutz zu informieren, ihr Wissen zu testen und anhand einer Checkliste zu prüfen, ob alle Hausaufgaben zum Thema gemacht wurden.

EU-Standardvertragsklauseln – was ist das?

Die Europäische Kommission hat mit den EU-Standardvertragsklauseln (EU Model Clauses) Vertragsklauseln vorgegeben, mit den der Datentransfer zwischen Unternehmen innerhalb und außerhalb der EU geregelt werden soll. Die Klauseln stellen deshalb entsprechende Anforderungen auch an Anbieter von Software-as-a-Service und Cloud Computing-Lösungen. Ziel ist es, für mehr Transparenz bei der im Rahmen des Vertragsverhältnisses durchgeführten Auftragsdatenverarbeitung des Cloud Service Providers zu sorgen. Dazu zählen zum Beispiel ein umfassendes Auditrecht oder das Offenlegen der Verträge mit Subunternehmern. Wer sich detaillierter mit den Standardvertragsklauseln auseinandersetzen möchte, findet umfangreiche Informationen (in Englisch) auf der Webseite der EU-Kommission.


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