Microsoft-CEO Satya Nadella in Berlin: Microsoft kündigt Cloud-Dienste aus deutschen Rechenzentren an

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Microsoft wird seine Dienste Azure, Office 365 und Dynamics CRM Online künftig auch aus Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main anbieten. „Wir wollen jeden Menschen und jede Organisation auf der Welt dazu befähigen, mehr zu erreichen. Die neuen Cloud-Dienste treiben lokale Innovationen und Wachstum voran und bieten Kunden mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten. Kunden können weiterhin unsere öffentlichen, privaten und hybriden Cloud-Lösungen nutzen oder sich dafür entscheiden, unsere Services aus deutschen Rechenzentren zu beziehen und den Zugang zu ihren Daten durch einen deutschen Datentreuhänder kontrollieren zu lassen“, erklärte Microsoft-CEO Satya Nadella heute in Berlin.


Für die neuen deutschen Rechenzentren gelten dieselben Sicherheits-, Service- und Qualitätsstandards wie für alle Rechenzentren von Microsoft. Die neuen Dienste folgen in punkto Sicherheit, Compliance, Transparenz, Datenschutz und Kontrolle denselben Prinzipien wie alle weltweiten Cloud-Services von Microsoft.

„Mit dem neuen Angebot reagieren wir auf die steigende Nachfrage nach unseren Cloud-Diensten in Deutschland. Die Verknüpfung der Innovationskraft und Skalierbarkeit unserer Microsoft-Cloud-Plattform mit deutscher Infrastruktur und deutschem Datentreuhänder ist aus unserer Sicht am Markt einzigartig“, erklärte Alex Stüger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Laut BITKOM-Studie „Cloud Monitor 2015“ erwarten 83 Prozent der deutschen Unternehmen, dass ihr Cloud-Anbieter seine Rechenzentren ausschließlich in Deutschland betreibt.

Einzigartige Innovation für Vertrauen und Datenschutz

Die neuen Cloud-Dienste sind die erste derartige Innovation eines globalen Anbieters von hyper-skalierbaren Cloud-Lösungen. Der Zugang zu den Kundendaten, die in den neuen Rechenzentren gespeichert werden, liegt beim Datentreuhänder, einem unabhängigen Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, das der deutschen Rechtsordnung unterliegt: T-Systems, eine Tochter der Deutsche Telekom. Ohne Zustimmung des Datentreuhänders oder des Kunden hat Microsoft keinerlei Zugang zu Kundendaten. Wird diese Zustimmung durch den Datentreuhänder erteilt, greift Microsoft nur unter dessen Aufsicht auf Kundendaten zu. „Mit dieser einzigartigen neuen Lösung positioniert sich Microsoft als Vorreiter im deutschen und europäischen Cloud-Markt. Kunden, die die lokale Kontrolle ihrer Daten mit den Cloud-Services von Microsoft kombinieren wollen, haben eine neue Option, die schnell vom Markt angenommen werden wird“, so Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom.

Compliance-Anforderungen effizient und sicher erfüllen

Das neue lokale Angebot von Azure, Office 365 und Dynamics CRM Online richtet sich besonders an Organisationen und Unternehmen in datensensiblen Bereichen wie dem öffentlichen, dem Finanz- oder dem Gesundheitssektor. „Das neue Angebot von Microsoft zahlt genau auf die Bedürfnisse deutscher Unternehmen ein, die besonders strikten datenschutzrechtlichen Anforderungen unterliegen. Es ermöglicht uns und unseren Kunden, zukünftig noch umfassender über Cloud-Anwendungen zu skalieren und neue Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen“, erklärte Dr. Arthur Kaindl, General Manager Digital Health Services bei Siemens Healthcare. Der Datenaustausch zwischen den zwei Rechenzentren findet über ein privates, vom Internet getrenntes Netzwerk statt, womit der Verbleib der Daten in Deutschland gesichert ist. Um den Geschäftsbetrieb und die Wiederherstellung von Daten auch in Katastrophenfällen zu gewährleisten, findet ein kontinuierlicher Datenabgleich zwischen den beiden geographisch getrennten Rechenzentren statt. Für Kunden ist jederzeit transparent, wie und wo ihre Daten verarbeitet werden.

Die deutschen Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main nutzen die gleichen Technologien und bieten die gleichen Service-Level und Sicherheitsstandards wie die globalen Microsoft-Cloud-Angebote. Dazu gehören Multi-Faktor-Authentifizierungen, biometrische Scans, Smartcards, Datenverschlüsselungen nach SSL/TLS-Protokollen, physische Sicherheitsmaßnahmen, Sicherungen gegen Naturkatastrophen und Stromausfälle.

Sukzessive Verfügbarkeit ab der zweiten Jahreshälfte 2016

Die neuen Cloud-Dienste werden ab der zweiten Jahreshälfte 2016 sukzessive im Markt ausgerollt. Sie stehen auch Kunden aus anderen europäischen Ländern (EU und EFTA) zur Verfügung.




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