PRISM und kein Ende: Profitieren aber am Ende deutsche Cloud Service Provider?

Hallo zusammen,

noch immer bestimmen die Enthüllungen und Diskussionen um PRISM und weitere Spähprogramme unterschiedlicher Geheimdienste die öffentliche Diskussion und ziehen dabei auch immer wieder eine Verbindung zu Software-as-a-Service und Cloud Computing. Zum einen veröffentlichte die Information Technology and Innovation Foundation (ITIF) Anfang August einen Report mit dem Titel “How Much Will PRISM Cost the U.S. Cloud Computing Industry?” und beziffert darin die zu erwartenden entgangenen ausländischen Umsätze für die US-amerikanische Cloud Computing Industrie auf 22 bis 35 Milliarden Dollar in den nächsten drei Jahren. Umsatz, der nun nicht-amerikanischen Cloud Service Providern zufließen könnte.

Einen Dämpfer erhielten diese, für deutsche Cloud Computing-Anbieter eigentlich sehr positiven Aussichten durch die aktuelle Ausgabe des techconsult IT-Cloud-Index Mittelstand. “Die Ängste vor der Cloud-Technologie wurden durch die Offenlegung des amerikanischen Überwachungsprogramms PRISM und des britischen Tempora-Programms im deutschen Mittelstand wieder gestärkt,” lautet das wenig erfreuliche Ergebnis der regelmäßigen Umfrage im deutschen Mittelstand. Allerdings schlussfolgern die techconsult-Analysten, könnte damit “die Stunde der deutschen Cloud-Anbieter” schlagen, denn “Dass Cloud-Services “made in Germany” , also auf deutschen Rechenzentren basierend, als Wettbewerbsvorteil angesehen werden können, bestätigen 56 Prozent der befragten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Verschärft wird diese Sichtweise noch mit der Angabe von fast 50 Prozent, dass der Sitz des Cloud-Anbieters in Deutschland sein müsse, um ein Cloud-Service in Anspruch nehmen zu wollen.”

Ob auf Grund PRISM oder nicht, die Cloud Initiative Cloud Services Made in Germany erfuhr in den letzten Wochen auf jeden Fall regen Zuspruch. Weitere Unternehmen haben sich an der bereits 2010, also weit vor Bekanntwerden des PRISM-Skandals, gegründeten Inititaive beteiligt.

Und auch das Videoportal Cloud Computing TV erfährt weiteren Zuspruch. In einer Reihe neuer Video-Interviews äußern sich Vertreter mittelständischer Cloud Computing-Anbieter zum deutschsprachigen Cloud Computing Markt heute und in Zukunft.

Abschließend möchte ich noch den Verantwortlichen der Deutschen Telekom zum einjährigen Bestehen des Business Marketplace gratulieren.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht

Werner Grohmann


techconsult IT-Cloud-Index Mittelstand August 2013: PRISM in der Cloud – der Blick nach vorn

techconsult hat die Ergebnisse der Befragung zum IT-Cloud-Index Mittelstand für das dritte Quartal 2013 veröffentlicht. Die Ergebnisse – so techconsult in der Meldung zur Veröffentlichung der Ergebnisse – spiegeln erste Auswirkungen des kürzlich veröffentlichten Spionageskandals “PRISM” auf den deutschen Cloud-Markt wieder. An vorderster Stelle positionieren die deutschen Mittelständler wiederholt den Punkt Sicherheit in Bezug auf gesehene Hemmnisse bei der Einführung von Cloud Services in ihre Unternehmen.

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BÜROTEX metadok: Vom klassischen IT-Systemhaus zum Cloud Service Provider

Die Anfänge der Firma BÜROTEX metadok reichen bereits in das Jahr 1983 zurück. Aus den Anfängen als klasssisches Systemhaus entwickelte sich das Unternehmen zum Spezialisten für Dokumentenmanagent und Enterprise Content Management mit umfassenden Erfahrungen in den Bereichen Großunternehmen und Logistik. Bereits früh setzte des Unternehmen auf alternative Formen der Software-Nutzung wie zum Beispiel Application Service Providing und bietet seit etwas drei Jahren auch Cloud Services an. Welche Art von Cloud Services dies sind, welche Zielgruppen damit angesprochen werden und wie man sich der Diskussion um Datenschutz und Datensicherheit beim Thema Cloud Computing stellt, erklärt Uwe Röser, Vertriebsleiter regioCloud24 der Firma BÜROTEX metadok, in einem Interview mit Cloud Computing TV.

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Basecom, OrganisedMinds und ProSonata verstärken Initiative Cloud Services Made in Germany

Basecom, OrganisedMinds und die Firma BOPP MEDIEN mit ihrer Software-as-a-Service Lösung ProSonata haben sich für eine Beteiligung an der von der AppSphere AG 2010 ins Leben gerufenen Initiative Cloud Services Made in Germany entschieden. Ziel der Initiative ist es, für mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud Computing-Lösungen zu sorgen, indem in Deutschland geltende gesetzliche Vorgaben als Grundlage für die mit den Kunden geschlossenen Verträge herangezogen werden.

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Schlag auf Schlag: Weitere Unternehmen schließen sich der Initiative Cloud Services Made in Germany an

Über ein “Sommerloch” kann sich die Initiative Cloud Services Made in Germany derzeit wahrlich nicht beklagen. Trotz Urlaubszeit haben sich in den vergangenen Tagen eine ganze Reihe weiterer in Deutschland ansässiger Anbieter von Cloud Services aus den Bereichen Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) für eine Beteiligung an der im Jahr 2010 von der AppSphere AG ins Leben gerufenen Initiative entschieden. Ziel der Initiative Cloud Services Made in Germany ist es, für mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud Computing-Lösungen zu sorgen, indem in Deutschland geltende Gesetze und Vorschriften als Grundlage für die mit dem Kunden geschlossenen Verträge gelten.

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Cloud Computing TV im Gespräch mit Ulrich Petry, Deutsche Telefon Standard AG

Deutsche Telefon Standard AG – der Name klingt nach Tradition und einer Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte langen Firmenhistorie. Und so überrascht es, wenn man erfährt, dass sich hinter diesem Namen ein Unternehmen verbirgt, das erst 2007 gegründet wurde. Unter dem Motto “Business Telefonie aus der Cloud” vermarktet das Unternehmen moderne IP Kommunikationslösungen für Geschäftskunden. Kernstück des Portfolios ist die SIP Tk-Anlage CentrexX. Im Gespräch mit Cloud Computing TV gibt Deutsche Telefon Standard-Vorstand Ulrich Petry einen Einblick in die – doch nicht so lange – Firmengeschichte und erklärt, weshalb das der Begriff “Deutsche” im Firmennamen mit Bedacht gewählt wurde.

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Happy Birthday Business Marketplace: Cloud Computing-Marktplatz der Telekom feiert ersten Geburtstag

Auf der CeBIT 2012 wurde er erstmals offiziell angekündigt, im Sommer letzten Jahres fiel dann der offizielle Startschuss für den Business Marketplace der Deutschen Telekom. In diesen Tagen feiert der Cloud Computing-Marktplatz damit seinen ersten Geburtstag. Seit dem Start im Sommer 2012 haben sich laut Auskunft der Deutschen Telekom bereits mehr als 10.000 Nutzer für den Business Marketplace registriert. Sie können derzeit aus 44 Cloud-Anwendungen von 22 Partnern die passende Software für ihr Geschäft buchen. Ziel ist es, so die Telekom in einer Ankündigung zum Jahresteag, bis Ende 2013 das Angebot auf dem Business Marketplace zu verdoppeln.

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Cloud Computing TV im Gepräch mit Olaf von Heyer und Joachim Opper von der Concat AG

Die Concat AG wurde vor bereits mehr als 20 Jahren als klassisches Systemhaus gegründet. In einem Systemhaus-Ranking der Zeitschrift ChannelPartner rangiert das Unternehmen unter den Top-25 Systemhäusern in Deutschland. In einem Cloud Computing TV-Interview erklärt Olaf von Heyer, Vorstand der Concat AG, die strategische Ausrichtung des Unternehmens und die Rolle, die das Thema Cloud Computing dabei spielt, danach erläutert Joachim Opper, Leiter Geschäftsbereich Enterprise Storage & Microsoft, detaillierter, welche Cloud Services das Unternehmen anbietet und welche Zielgruppen es damit adressiert.

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