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“Rechtssicher in der Cloud”: eRecht24 vergleicht das Kleingedruckte von Cloud Storage-Anbietern

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Die Ankündigung von Google Drive (wir berichteten im SaaS-Forum) nahm das Internetrecht-Portal eRecht24 zum Anlass, sich mit der Frage “rechtssicherer Einsatz von Online-Speicherdiensten und virtuellen Festplatten” auseinander zu setzen. Mit seinem letzte Woche angekündigten Cloud Service reiht Google sich nämlich in eine Reihe namhafter Anbieter wie Dropbox, Apple (iCloud) oder Microsoft (SkyDrive) ein.


Neben einer kurzen Würdigung des vertragsrechtlichen Aspekts der Nutzung von Software-as-a-Service- und/oder Cloud Computing-Angeboten, der Frage des in Deutschland geltenden Datenschutzes gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und der Frage: “Was tun bei Datenverlust oder Hackerangriff” haben sich die Rechtsexperten von eRecht24 einmal genauer mit dem “Kleingedruckten”, also den Nutzungsbedingungen von Google Drive, Dropbox, Apple iCloud und Microsoft SkyDrive beschäftigt und kommen zu dem Ergebnis: “Bei allen Vorteilen aus technischer Sicht ist bei der Nutzung von Cloud-Computing Diensten aus rechtlicher Sicht Vorsicht geboten: durch die unbestimmten Formulierungen in den Nutzungsbedingungen wird den Cloud-Anbietern ein weiter Spielraum eingeräumt, die eigenen Daten zu nutzen. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist dabei vor allem Zurückhaltung geboten, wenn außereuropäische Cloud-Services genutzt werden sollen.”

Kompletter Beitrag auf eRecht24: Rechtssicher in der Cloud: Ihre Daten bei Dropbox, iCloud, Google Drive& Co

“Rechtssicherheit in der Cloud”: Ein Thema nicht nur für Juristen
Die Frage der Rechtssicherheit in der Wolke beschäftigt nicht nur Anwälte und Rechtsgelehrte. Bereits Anfang dieses Jahres veröffentlichte Cloud Computing TV ein Interview mit zwei Fachanwältinnen zu diesem Thema. Auch wer als Anbieter seriös Software-as-a-Service-Lösungen oder Cloud Services anbieten möchte, muss sich natürlich darüber Gedanken machen, welche rechtlichen Vorgaben insbesondere im Bereich des Datenschutzes er einhalten muss. Und auch der Anwender solcher Dienste ist angehalten, sich mit diesem Thema auseinandersetzen, denn am Ende des Tages ist er für seine Daten verantwortlich und muss sicherstellen, dass diese Daten rechtskonform gespeichert und verarbeitet werden.


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