Umfrage Cloud Computing

Sage Studie: Nur 12 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen Cloud-ERP-Lösungen trotz der geringeren Kosten

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Obwohl die IT-Kosten dank Cloud-Software um ein Viertel gesenkt werden können, lässt sich die Mehrheit der europäischen Unternehmen dieses Einsparpotenzial entgehen. In Zahlen ausgedrückt: Nur 20 Prozent der europäischen und sogar nur 12 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen Online-ERP-Lösungen. Dies ergibt eine aktuelle Studie des Softwareherstellers Sage (www.sage.de), mit weltweit 6 Millionen Kunden einem der führenden Anbieter für betriebswirtschaftliche Software für kleine und mittlere Unternehmen. Für die Studie wurden im August und September aus 10 Ländern insgesamt 670 IT-Entscheider aus mittelständischen Firmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern befragt.

Cloud auf dem Vormarsch

Mittelständler, die Online-Lösungen im Einsatz haben, profitieren bereits heute, neben Vorteilen wie der Flexibilität und Skalierbarkeit der Software, insbesondere von den geringeren Kosten. Nach eigenen Angaben sparen sie ein Viertel der Kosten, wenn sie Cloud-Software anstelle einer auf dem Rechner installierten Lösung einsetzen. Jeder fünfte Befragte berichtet sogar von Ersparnissen von 50 Prozent.

Trotz des hohen Einsparpotenzials werden ERP-Systeme bislang jedoch weit weniger enthusiastisch eingesetzt als andere Cloud-Dienste. Das Nutzungswachstum der Cloud-Dienste im europäischen Mittelstand beträgt rasante 87 Prozent. Vier von fünf Unternehmen haben diese neue Art von Services allein innerhalb der vergangenen zwei Jahre in ihrer Firma eingeführt. Im Ländervergleich liegen deutsche Firmen hinsichtlich des Zeitraums, den sie solche Lösungen bereits nutzen, im Mittelfeld.

Schwer tun sich die europäischen Unternehmen allerdings insgesamt mit ERP-Systemen aus der Wolke: Nur 12 Prozent der deutschen Befragten nutzen derzeit eine ERP-Lösung on-Demand. Damit landet die Bundesrepublik im Ländervergleich auf dem vorletzten Platz. Laut der Sage Studie könnte sich diese generelle Zurückhaltung aber bald ändern. Denn 60 Prozent aller Umfrageteilnehmer, die noch nicht über Cloud-ERP verfügen, möchten es gerne einführen; 55 Prozent sogar mit mobilen Funktionen.

Beweggründe: Kosten, Effizienz, strategische Vorteile und Wachstum

Zu den Hauptgründen für den Umzug der ERP-Lösungen in die Cloud zählen die Befragten Kostensenkung (50 Prozent), Effizienzsteigerung (40 Prozent), strategische Vorteile (32 Prozent) und Wachstum (31 Prozent). Als die Beweggründe, die bislang gegen den Einsatz sprachen, nennen sie Bedenken bei Sicherheit und Privatsphäre (57 Prozent), das intern fehlende Verständnis für die Vorteile (23 Prozent) sowie Kostengründe (20 Prozent).

“Wir sind eindeutig an einem Wendepunkt für ERP-Software angekommen. Die Firmen sagen uns: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Umzug in die Cloud“, erklärt Christophe Letellier, CEO von Sage Mid-Market Europe. “Vor zwei Jahren waren Unternehmen noch argwöhnisch gegenüber der Cloud. Doch mittlerweile setzen immer mehr von ihnen die Cloud für eine Reihe von Diensten ein, sodass die Vorzüge klar sind: Wahlmöglichkeit, Skalierbarkeit, Flexibilität. Unsere Umfrage zeigt, dass Investitionen in die Cloud von drei Hauptprioritäten geprägt werden: reduzierte Kosten, gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz. Bei Sage sehen wir es als unsere Mission, kleinen und mittleren Unternehmen beim Umzug in die Cloud zu helfen – und ihnen so Selbstvertrauen und Erfolgschancen zu verschaffen. Deswegen geht im kommenden Jahr auch unsere Mittelstandslösung Sage ERP X3 in die Cloud”, ergänzt Letellier.




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