Synavision: Start-up sichert sich Finanzierung für digitales Qualitätsmanagement in der Gebäudetechnik

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Synavision entwickelt innovative Methoden für das digitale Qualitätsmanagement in der Gebäudetechnik. Die Baubranche soll Potenziale moderner Lösungen optimal nutzen können. Das Software as a Service (SaaS)-Angebot “Digitaler Prüfstand” des Start-ups soll Standards sowohl in der Planung als auch bei Betrieb überprüfen. BitStone Capital beteiligt sich an dem Bielefelder Unternehmen. Die Marke synavision soll sich etablieren, die Technologie großflächig ausgerollt werden.

Die synavision GmbH will der Baubranche helfen, Potenziale moderner Gebäudetechnik besser zu nutzen. Immobilien werden künftig über eine Vielzahl smarter Funktionen verfügen: cloudbasierte Kommunikation zwischen technischen Komponenten, künstliche Intelligenz zur optimalen Unterstützung von Nutzern. Das SaaS-Angebot „Digitaler Prüfstand“ des Start-ups richtet sich an Bauherren und Gebäudebetreiber, Ingenieure und Fachplaner. Nutzer erhalten im Idealfall detaillierte und transparente Vorgaben und Bewertungen der Gebäude-Performance. Konkret funktioniert die Anwendung folgendermaßen: Digitale Modelle spezifizieren Funktionen. Daraus werden Anforderungen an Gebäude definiert. Über Schnittstellen zu technischen Anlagen und Gebäudeautomation wird die Performance der Häuser automatisiert geprüft und an den vorher vereinbarten Zielen gemessen – bei Abnahme und im Regelbetrieb. Gründer und Geschäftsführer Dr. Stefan Plesser ist sicher, dass alle Baubeteiligten wüssten: Möglichkeiten lassen sich nur nutzen „wenn wir die Qualität in Planung, Errichtung und Betrieb massiv verbessern“. Synavision habe die passende Schlüsseltechnologie entwickelt. Ziel ist es laut Machern, digitales Qualitätsmanagement in der Immobilienbranche über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu etablieren. Laut Plesser ein „entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem effizienteren und nachhaltigeren Gebäudebestand“. Bisher wurde die Lösung laut Firma in über 250 Gebäuden eingesetzt.
BitStone will Angebote der Gebäudetechnik verknüpfen

Ein Ansatz für die Gebäudetechnik, der die BitStone Capital Management GmbH überzeugt hat. Der Kölner Wagniskapitalgeber steigt bei synavision ein. Mit Kapital und Know-how des Investors soll sich das Start-up als Marke etablieren. Die Software soll großflächig ausgerollt werden. Kai Panitzki, BitStone-Geschäftsführer: „Die Beteiligung an synavision ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie, digitale Geschäftsmodelle rund um das Gebäude zu einem einzigartigen Angebot zu verknüpfen.“ Das Engagement bei den Bielefeldern ist in der Tat der nächste Schritt im Aufbau eines breiten Portfolios der Proptech-Branche. Bereits im Februar hat BitStone zum Beispiel gemeinsam mit der Bremer Zech Group in BIMwelt Systems investiert. Das Stuttgarter Unternehmen ist Spezialist für den Bereich 3D Building Information Modeling. Die Technologie wiederum gilt als Schlüssel zur digitalen Transformation der Baubranche. Details der aktuellen Transaktion sind nicht veröffentlicht.



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